BUCKEL

Vollmond. Mitternacht. Ein Buckliger läuft über den Friedhof. Plötzlich öffnet sich eines der Gräber, ein Skelett steigt heraus, es erblickt den Buckligen und fragt: “Was hast´n Du da auf´m Rücken?”

Der Bucklige sagt: “Einen Buckel.”

Das Skelett antwortet: “Gib her!”, nimmt sich den Buckel und verschwindet wieder im Grab.

Tage später trifft der von seinem Buckel befreite Mann einen Freund, der ein Holzbein hat, erzählt ihm natürlich von seiner wundersamen Begegnung und schlägt vor, auf dieselbe Weise das Holzbein los zu werden.

Drei Wochen später, Vollmond, Mitternacht, nutzt der Holzbeinige die Gelegenheit und läuft über den Friedhof. Wie in der Erzählung des Freundes öffnet sich auch bei ihm ein Grab, ein Skelett entsteigt demselben. Das Skelett sieht den Holzbeinigen an, und fragt: “Was hast´n Du da auf´m Rücken?”

Der Holzbeinige antwortet verwirrt: “Ich hab´ da gar nix!”

Antwortet das Skelett: “Da haste einen Buckel!”

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